Aller Anfang ist schwer…

Die Teilnahme an meiner ersten Regatta war schon nicht ganz einfach, weil man als erstes in das richtige Remering kommen musste. Davon gibt es nämlich zwei, wie meine Mutter und ich auf der Hinfahrt erfahren haben. In dem ersten, zu dem wir gefahren sind, gab es aber keinen Tropfen Wasser, auf dem man hätte Segeln können. Eine Einheimische berichtete, dass wir zu dem Remering, das gut 40 km entfernt lag fahren mussten. Remering-les-Puttelange. Die erste Hürde hatten wir dann aber doch geschafft, weil wir noch rechtzeitig ankamen.

Nachdem alle Anmeldeformalitäten erledigt waren, konnte es auch losgehen. Mit insgesamt 14 Teilnehmern habe ich mich dann auch auf den Weg gemacht und war am Anfang doch ganz schön aufgeregt. Aber mehr und mehr hat die Sache dann richtig Spaß gemacht, weil auch der Wind mitspielte, so dass die Läufe selbst für mich bei meiner ersten Teilnahme richtig gut liefen. Am zweiten Tag hatten wir mit dem Wind etwas Pech. Als dann schließpich doch alle Läufe beendet waren, warl ich dann doch sehr überrascht, weil ich angeblich bei meiner ersten Regatta gleich auf den fünften Platz gesegelt bin. Hier gab es allerdings offensichtlich bei den Schiedsrichtern ein ziemliches Chaos, das dann aber geklärt werden konnte. Tatsächlich war ich auf dem zehnten Platz gelandet, womit ich aber sehr zufrieden war. Nach der Siegerehrung fühlte ich mich doch richtig gut und freue mich schon auf die nächste Regatta.

Johannes Wölk

Simon Rosar über seine Regatta: Der Finn-Laser-Opti Cup 2018

Am 30.06.2018 fand der Finn-Laser-Opti Cup 2018 statt, ausgeschrieben durch den SCBO. Ich habe mich schon einige Tage vorher darauf gefreut, weil sich einige meiner Freunde, die im letzten Jahr mit mir den Jüngstenschein gemacht haben, sich auch angemeldet hatten und wir ein Wochenende gemeinsam verbringen konnten.

Nachdem ich mich im Regattabüro angemeldet hatte, mein Opti „Snoopy“ mit dem Segel stand, ich mich umgezogen und mich dick mit Sonnencreme eingerieben hatte, war um 13:30 die Steuermannsbesprechung am Kran: damit war die Regatta eröffnet. Uns wurden die Bojen gezeigt und die Route erklärt, damit jeder wusste, wohin er in dem Dreieckskurs segeln musste und wir nicht den Finnseglern und den beiden Lasern in die Quere kamen.

Gegen 14:45 segelte die Optigruppe, die aus 6 Jungen und 4 Mädchen bestand, aus dem Hafen und wir trafen uns am Startschiff. Das ankerte am Rabenkopf. Die erste Wettfahrt wurde auf Grund fehlenden Windes abgebrochen. Am ersten Tag wurden drei Runden gesegelt zu je 1,7 Seemeilen bei Windstärke 2. Unser Trainer Markus Müller hat uns mit dem Motorboot begleitet und ein Sicherungsboot gab es auch noch. Gestört haben mich nur die Tretboote. Gegen 19 Uhr kamen wir mit den Optis aus dem Wasser. Ich war sehr hungrig, da ich nichts mit aufs Boot genommen hatte.

Ein besonderes Ereignis für mich war am Abend das Essen im Regattahaus. Da gab es leckere „Schwenker, Wurscht un Grombeersalad.“ Ich spielte mit den anderen Kindern „Räuber und Schandam“. Es gab ein schönes Beisammen sein und so endete der erste Tag.

Am Sonntag, den 01.07 wurden 2 Runden zu je 1,9 Seemeilen gesegelt. Als die Optis mit Segeln aufgebaut waren, bemerkte ich schon, dass ein strenger Wind blies. Gestartet wurde um 11 Uhr. Es herrschte Windstärke 4. Beim Rausfahren hatte ich schon den Baum eines Lasers am rechten Ohr gespürt. Das Steuern war viel schwieriger als am Tag vorher. Ich war sehr aufgeregt. Ich war froh, dass ich in der Woche vorher auf dem Optisimulator, den Markus extra aus Braunschweig besorgt hatte, üben konnte. Es war so viel Wind, dass mein Bug unter die Wasseroberfläche gedrückt wurde, so dass mir Wasser in den Opti lief und ich auspützen musste.

Der Wind war so stark, dass die Hälfte der Kinder in der letzten Runde zurück in den Hafen gesegelt ist. Um 13:55 kamen auch dann die letzten nach der zweiten Wettfahrt vom See herunter. Die Segler, die zuerst an Land waren, haben den anderen mit dem Slippwagen geholfen, aus dem Wasser zu kommen.

Jetzt haben wir uns schnell umgezogen. Die Segel wurden abgebaut, Schwert und Ruder abgebaut und die Schot heraus genommen. Als die Proteststunde abgelaufen war, trötete es um 15:30 zur Siegerehrung und wir kamen alle vor dem Regattabüro zusammen. Es wurde nach dem Low-point-System gewertet. Die schlechteste Wettfahrt von den insgesamt 5 Wettfahrten wurde gestrichen.

Jeder Teilnehmer bekam eine Taschenlampe. Die ersten drei Plätze durften eine tolle Trophäe mit nach Hause nehmen.

Der erste Platz ging an Fiete Kolbus (Mitte), der so gut gesegelt ist, dass er immer als erster am Zielschiff ankam. Liliana Horras belegte den zweiten Platz. Ich freute mich sehr über den dritten Platz, da ich auch einen Pokal überreicht bekommen habe.

Das war eine schöne und aufregende Regatta am Bostalsee für mich!

Simon Rosar

Saarlandmeisterschaft Opti B 2018

Am 09./10.06.2018 fand in Mittersheim, Lac Vert, die Saarlandmeisterschaft in Opti B statt.

Am Freitag gab es für die Teilnehmer ein Training mit Michael Jacobs und Daniel Winkel.

Wettfahrtleiter Gerhard Huppert konnte bei schwachem Wind zwei Wettfahrten durchführen.

Nach spannenden Wettfahrten siegte am Ende Alessa Frank (SCNS) vor Fiete Kolbus (SCBO) und Liliane Zoe Horras (SCBO).

Herzlichen Glückwunsch, Alessa, zum Titel „Saarlandmeister Opti B“!

Matthias Kolbus

Dank an Martin Müller

Im Namen der saarländischen Opti-Scene möchte ich Dir noch einmal recht herzlich für Deine geleistete Arbeit danken.

Du hast die Opti Segler und Seglerinnen über sechs Jahre lang begleitet und standest ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Ohne Dich hätte es den Ludwig Benn Südwest Cup, dieser feiert dieses Jahr sein fünfjähriges Bestehen, nie gegeben.

Matthias Kolbus

Bostaltrophy 2018

Vom 12.05. bis 13.05. fand die diesjährige Bostaltrophy statt. Zuvor gab es ein zweitägiges Training. Am letzten Trainingstag hatte ich eine kleine Kollision mit Moritz. Dabei entstand ein 10 x10 cm großes Loch in meinem Boot. Etwas geknickt brach ich das Training ab und fuhr zum Steg. Mein Trainer Ralf bat mich sofort einen Unfallbericht anzufertigen, was ich dann auch gemacht habe.

Das Loch wurde von meinem Papa professionell “ getaped“, so daß ich zur Regatta starten konnte.

Am Samstag waren dann 28 B-Segler aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland am Start. Bei 3-4 Bft konnten am Samstag und am Sonntag je zwei Läufe gesegelt werden. Im 1. Lauf wurde ich Dritter, im 2. Lauf Neunter und im 3. und 4. Lauf jeweils Vierter. Insgesamt schaffte ich es auf den 3. Platz und durfte einen tollen Pokal entgegennehmen. Fynn Waltemode wurde Zweiter und Yolanda Gebel hat die Regatta souverän gewonnen.

Euer Fiete Kolbus

Neuer DODV-Obmann Region Saarland

Zeit zum Wechsel…

In der DODV-Sitzung der Region Saarland, die am 12.05.2018 am Bostalsee stattfand, haben wir einen neuen DODV-Obmann gewählt.

Nachdem ich die „Optimisten“ ein paar Jahre auf Ihrem Weg begleiten durfte, übergebe ich das Amt an der engagierten Opti-Papa Matthias Kolbus

 

Martin Müller übergibt das Amt an Matthias Kolbus (rechts)

Matthias hat unsere Region bereits im März in Berlin vertreten, und hat bereits einen guten Überblick über die Belange der Aktiven. Ich wünsche Ihm viel Erfolg bei seinen künftigen Aktivitäten, und hoffe dass Ihr Ihn entsprechend unterstützt.

Sofern Ihr Interesse an den Infos aus der Region von Ihm erhalten möchtet, bitte ich Euch Ihm eine kurze Nachricht per E-Mail an m.kolbus [at] t-online.de zu schicken. Er wird Euch dann in seinen Verteiler aufnehmen.

Mit optimistischen Grüßen,

Martin

Bostal Trophy Trainung und Regatta

Vom 10.-13.05.2018 hat der Segelclub Nordsaar  die „Optimisten“ zum Segeln an den Bostalsee eingeladen.

Die Veranstaltung wurde ausgerichtet vom Segelclub Nordsaar e.V. (SCNS) und unterstützt vom Landesverband Saarländischer Segler (LVSS) und der  Deutsche Optimist-Dinghy Vereinigung e.V. (DODV). Vielen Dank für die Unterstützung!

Am Training am Donnerstag und Freitag  waren 37 Kinder in vier Trainingsgruppen in Ihren Optimisten auf dem Wasser. Das Trainerteam mit Ralf Rockenbauch (SCNS), Markus Müller (SCBO) und Alex Cross (SCR) wurde ergänzt durch Reinhard Linke (HSeV). Die Kinder schwärmten alle von dem effektiven Trainingseinheiten. An Land wurden die Kinder und Trainer gemäß dem saarländischen Motto „Hauptsach gudd gess“ unterstützt. Ein herzliches Dankeschön gilt dem HelferteamSimone Gabath, Susanne Köppen, Norma Frank und Simone Kutsch, die vier Tage unermüdliches Engagement zeigten.

Bild: Trainingsteilnehmer

Als kleines Highlight veranstaltete  die SCNS-Seglerjugend die „Opti-Oldie“, eine Veranstaltung mit vertauschten Rollen: Die Eltern segeln Optimist, die Kinder führen die Wettfahrt durch. Wettfahrtleiter Anton Gabath freute sich über 12 Teilnehmer, die alle einen Riesen-Spaß hatten, und von der publikumfreundlichen Tribüne angefeuert wurden. Sieger nach 2 spannenden Wettfahrten war Alexander Cross, der den begehrten Wanderpokal mitnehmen durfte.

Bild: Opti-Oldi Startvorbereitung

Bild Opti-Oldi Tribüne

Bild Trainer-Boot

Bild: Sieger Opti-Oldi, Alexander Cross

Samstags und Sonntags fand dann die Bostal Trophy für die Bootsklassen Optimist und Laser  statt. Das Team um Wettfahrtleiter Armin Krächan meisterte ihre Aufgabe, trotz oft schwachen und drehenden Winden .   Die 28 Teilnehmer im Optimist (Wertung B)  segelten vier Wettfahten, die schnelleren Laser segelten sechs Wettfahrten.

Es war ein spannendes Event rund um’s Jüngsten-und Jugendsegeln, das im Südwesten Deutschlands gerne besucht wird.

Bild: Sieger Opti B: vlnr Fiete Kolbus (3.), Yolanda Gebal (1.), Fynn Waltemode (2.)

In der Klasse „Laser Standard“ starteten 12 Teilnehmer. Es siegte Frank Walter vor  Leon Schulz und Alexander Schulz

Viele Grüße,

Martin Müller

Opti Kreativ

Wenn der Wind zum segeln fehlt…

Hannah und Joline fanden Playmobil Betten zu langweilig zum Spielen. Sie haben noch etwas getunt.